Zutatenliste

    Burgunderbraten
  • 1kg Rinderbraten
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Worcester Sauce
  • Marinade Burgunderbraten
  • 400ml Spätburgunder
  • 250ml Wasser
  • 75 - 100ml Weisweinessig
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 Lorbeerblätter
  • 8 schwarze Pfefferkörner
  • 1 getrocknete Nelke
  • 4 zerdrückte Wacholderbeeren
  • 1 mittelgroße Karotte
  • 1 Stück Sellerieknolle
  • Semmelknödel
  • 8-10 Brötchen vom Vortag
  • Salz
  • 500ml warme Milch
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • Petersilie
  • 4-5 Eier
  • Salzwasser zum Kochen
  • Rotkraut
  • 1kg frischen Rotkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Schweineschmalz
  • Salz
  • 2 EL Zucker
  • 6-7 EL Essig
  • 2 Wacholderbeeren, etwas zerdrückt
  • Gemahlener Pfeffer
  • 350-400ml Wasser
  • Bei Apfelrotkraut noch zusätzlich 2 Äpfel

Zubereitung: Burgunderbraten mit Rotkraut und Semmelknödel

Burgunderbraten: Marinieren: Karotte und Sellerieknolle schälen, in Würfel schneiden und in einen Kochtopf geben. Rotwein (Spätburgunder), Wasser, Weisweinessig, Salz, Zucker, Öl und Gewürze mit in den Topf geben und einmal aufkochen lassen. Die Weinmarinade gut abkühlen. Den Rinderbraten in eine große Porzellanschüssel legen, die Beize darüber gießen, dabei sollte das Fleisch ganz mit der Weinmarinade bedeckt sein. 1-2 Tage in der Marinade ziehen lassen.

Zubereitung: Das Rindfleisch aus der Marinade nehmen, mit Küchenkrepppapier trocken tupfen. 2 EL Öl in einem Schmortopf erhitzen, den Rinderbraten auf allen Seiten kräftig anbraten. 1 geschälte Zwiebel in Scheiben geschnitten ringsherum neben den Braten legen. Mit etwa der Hälfte der Weinmarinade den Braten ablöschen, den Deckel aufsetzen und nach einmaligem kurzem Aufkochen den Burgunderbraten bei zurück gedrehter Heizstufe etwa 2 Stunden langsam weich schmoren lassen. Bei Bedarf immer wieder etwas von der Weinbeize nachgießen. Den Rinderbraten bei beiden Arten der Zubereitung aus dem Sud nehmen und in Alufolie gewickelt warm halten. Die Bratenflüssigkeit durch ein Sieb abseihen und daraus die Soße zubereiten. Je nach gewünschter Soßenmenge mit übrig gebliebener Weinbeize oder etwas Brühe die Soße verlängern. Die Soße mit Salz, Pfeffer, nach persönlichem Geschmack auch noch etwas Essig oder Wein und 1 - 2 Worcester Sauce verfeinern. 2 EL Mehl in etwas Wasser anrühren und die Soße damit abbinden. Oder einen handelsüblichen dunklen Soßenbinder oder ein Päckchen dunkles Bratensoßenpulver (Fertigprodukt) zum Andicken der Soße nehmen.

Semmelknödel: Die Brötchen kleine Würfel schneiden. und in einer Schüssel mit Salz bestreuen. Zwischenzeitlich die Milch erwärmen und die Brötchen damit übergießen. Die Masse mit einem Rührlöffel gut unterrühren, mit einem Tuch abdecken und ziehen lassen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die feingeschnittene Zwiebel goldgelb anrösten. Die Petersilie ebenfalls klein schneiden und zusammen mit den gerösteten Zwiebeln und den Eiern zu den eingeweichten Brötchen geben und zu einem Teig kneten, anschließend den Knödelteig nochmals etwa 10 Minuten durchziehen lassen. Sollte der Semmelknödel Teig zu weich sein, fügt man noch etwas Semmelbrösel oder etwas Mehl dazu. Die Semmelknödel einmal stark in Salzwasser aufkochen lassen, anschließend die Semmelknödel etwa 20 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen, dabei die Knödel mit dem Rührlöffel hin und wieder vorsichtig nach unten ins heiße Wasser stoßen und wenden. Auf diese Weise hat man eine schnelle Beilage zu Fleisch mit Soße, dazu einen grünen Salat. Oder als vegetarische Mahlzeit zusammen mit Gemüse oder Salat.

Rotkraut: Geputzten Rotkohl halbieren, vierteln, den Strunk herausschneiden und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen, in kleine Würfel schneiden. In einem Topf Schweineschmalz erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anbraten. Fein geschnittenen Rotkohl dazu geben, ebenfalls unter Rühren kurz anbraten. Das Rotkraut salzen, mit Zucker bestreuen, Wacholderbeeren dazu geben und mit Essig und Wasser ablöschen. Aufkochen und zugedeckt bei milder Hitze 1 Stunde fast weich kochen lassen. Mit Salz, Zucker, Essig, und etwas Pfeffer das Rotkraut noch einmal nach persönlichem Geschmack pikant süß/sauer abschmecken.

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